28 Januar 2011

Geschäft mit schwer erziehbaren deutschen Jugendlichen

Gestern berichtete das deutsche Fernsehen in der Reihe "ZDF - Reporter" über die Situation deutscher Jugendlicher, die wegen schwerer Verhaltensauffällig keiten zu Gastfamilien ins Ausland geschickt werden.
Unter der Schlagzeile "Export oder sinnvolle Hilfe?" wurden auch die Zustände in Portugal, wo die meisten Jugendlichen an der Algarve in der Gegend Lagos/Aljezur untergebracht sind, unter die Lupe genommen. Die dort interviewten Bewohner spachen von Straftaten (u.a. Brandstiftung) der Deutschen. Auch von 2 Fällen von Selbstmord ist die Rede. Ehemalige Erzieher vertraten in der Sendung die Meinung, dass die Jugendlichen nur wegen der Bezahlung (3.800 Euro monatlich!!!) in den Gastfamilien gehalten würden, es fiel das harte Wort "Sozialmafia" . (Kommentar Hans-J. Bunge: So ist es leider vielfach!)
Nach Angaben der zuständigen portugiesischen Behörde (Instituto de Segurança Social) sind die privaten Vereinigungen, die als Träger der Massnahme fungieren und hauptsächlich von Deutschen geführt werden, nach portugiesischem Recht illegal.
An der Algarve hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren vor dem Familiengericht in Faro eingeleitet.
Quelle:http://www.dn.pt
http://www.publico.pt
http://www.observatoriodoalgarve.com
http://reporter.zdf.de

0 Comments:

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home