24 Dezember 2009

Algarve: Junge Polizeianwärter braucht das Land?

Von den 944 Polizeianwärtern, die in der letzten Woche ihre Ausbildung abgeschlossen haben, werden ca. 200 über Weihnachten und Neujahr an der Algarve Dienst tun.
Wie von dem Innenminister in letzter Zeit bereits angekündigt, bleiben 100 junge Polizisten (GNR) zur Verstärkung auf Dauer an der Algarve stationiert. Sie sollen in besonders problematischen Zonen eingesetzt werden.
Während wegen gewaltsamer Überfälle besonders im Bezirk Loulé Politiker und Ausländer aufgeschreckt sind, hat die Regierungspräsidentin des Distriktes Faro gestern erklärt, die gewaltsame Kriminalität an der Algarve sei zahlenmässig zurückgegangen. Es bestehe ein Unterschied zwischen der "gefühlten" und der tatsächlichen Kriminalität.
Quelle:http://www.barlavento.online.pt...=38582
http://www.barlavento.online.pt..=38607
Foto © knipser5 / PIXELIO

Eigener Kommentar:
Zwei Fragen drängen sich auf:
1) Junge Polizeianwärter, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen und keine praktische Erfahrung haben, schickt Lissabon in den Kampf gegen osteuropäische Banden?
2) Was dient dem Distrikt Faro eine Regierungspräsidentin, die gegen den Strom rudert und Statistiken offenbar nicht interpretieren kann, wenn Sie einen kleinen PKW-Aufbruch mit einem brutalen Überfall auf ein bewohntes Haus gleichzusetzen scheint?
Die absolute Zahl der Schwerstkriminaliät mag ja gleich geblieben sein, die Qualität hat sich jedoch in den letzten Jahren dramatisch verändert
(Hans-Joachim Bunge)

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