03 Februar 2010

Tavira: Kampf den wilden "Caravanistas"

"Stretch-Caravan", wild parkend in Santa Luzia / Tavira
Der Bürgermeister von Tavira hat den wild parkenden Wohnmobilen in der Stadt den Kampf angesagt. Besonders in der Zeit von Januar bis Mai bevölkern hunderte von Wohnmobilen einen Platz in der Nähe eines Supermarktes und stehen am Ufer des Gilão (siehe diese interessante Fotostrecke >>> barlavento.online. - Fotostrecke).
Die Camper, die mit Hilfe der Polizei überwacht werden, sollen zunächst auf den Platz in Cabanas de Tavira verwiesen werden. Langfristig ist angedacht, einen Platz für Wohnmobile im Hinterland des Gemeinde im Ort Cachopo einzurichten. Dies wird auch von der Umweltschutzorganisation Almargem unterstützt, die eine touristische Infrastuktur am Wanderweg "Via Algarviana" wünscht.
Das wilde Parken von Wohnmobilen, insbesondere auch in Manta Rota, Barril, Alvor und Amado (Westküste) ist seit Jahren ein ständiges Problem an der Algarve, zumal die Kontrollen nicht gerade rigide gehandhabt werden.
Nach einer Studie der regionalen Entwicklungsbehörde der Algarve (CCDR) aus den Jahren 2006/2007 kommen ca. 37.000 "Caravanistas" in die Region, was zu geschätzten 1,2 Millionen Übernachtungen führt. Würden diese auf einem zugelassenen Campingplatz übernachten, würde dies Einnahmen von ca. 8 Millionen Euro bringen - so die studie der CCDR.
Quelle:http://www.barlavento.online.pt ....=39400
http://www.barlavento.online.pt...=39399

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich kann den Bürgermeister von Tavira gut verstehen. Man kann die portugiesische Gastfreundschaft auch überstrapazieren durch die fast penetrante Ausbreitung z.B. auf dem Weg nach Quatro de Aguas oder vor Pedras d'el Rei in Sta. Luzia. Dort breit und breitbeinig, möglichst noch mit kläffendem Hund vor dem WoMo zu hocken ist wahrhaftig kein schöner Anblick. Etwas mehr Zurückhaltung und Respekt vor der einheimischen Bevölkerung stünde uns nordeuropäischen WoMo-Leuten gut an. Ich bezweifle, dass wir uns in den skandinavischen Ländern z.B. eine solche Zusammenrottung erlauben würden. Oder sie von den südlichen Nachbarn bei uns tolerieren würden.