05 Dezember 2010

Landwirtschaft : Ohne Ausländer undenkbar


Mehr als die Hälfte der Erntehelfer, die Apfelsinen, Zitronen und Erdbeeren an der Algarve pflücken, kommt aus dem Ausland. Auch im Gemüsenanbau muss auf ausländische Kräfte zurückgegriffen werden. Dies erklärten übereinstimmend die Vertreter der massgeblichen landwirtschaftlichen Betriebe an der Algarve.
Wegen Arbeitskräftemangel auf dem portugiesischen Markt müssen Ausländer, hauptsächlich Osteuropäer aus Rumänen, Ukrainer und Bulgaren, aber auch Menschen aus Marokko angeworben werden. Bei den portugiesischen Arbeitlosen ist die Arbeit in den Gewächshäusern und Zitrusplantagen wenig beliebt - man arbeitet lieber in der Touristikbranche und im Handel oder ist einfach weiterhin arbeitslos!
Wie der Sprecher Genossenschaft der Zitrusfrüchteanbauer der Algarve (Cacial) der Presse mitteilte, würden die portugiesischen Arbeiter oft fehlen oder krank feiern, während die Ausländer sogar Mehrarbeit machten. Wenn die Ausländer nicht wären, wüssten wir nicht was wir zur Erntezeit machen sollen - so seine Aussage.
Quelle:http://www.regiao-sul.pt

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