27 Dezember 2010

Portimão: 4 x 2 Überwachungskameras für 400.000 Euro

Dieser vor wenigen Jahren aufwändig gestaltete Springbrunnen ist auch schon seit langem nicht mehr in Betrieb - ungepflegt, verschmutzt, defekt
Wie seit langem geplant, sind jetzt an den Einfallstrassen in Portimão Überwachungskamaras installiert worden. Sie stehen, "verpackt" in Aluminiumkästen, an folgenden Stellen:
Alte Eisenbrücke, Igreja da Penina, zwischen Retial Park und Chão das Donas, am Tunnel das Cardosas.
Die 4 Stationen sind mit je 2 Kamaras bestückt.

Nach Angaben des Bürgermeisters dienen sie zur Verkehrszählung und zur Strassenplanung.
Weiter ist geplant, auch die Polizei (PSP) an die Kamaras anzuschliessen. Hierzu ist allerdings noch die Genehmigung des Innenministeriums erforderlich, die noch nicht vorliegt. Falls das Ministerium sein ok gibt, wovon wohl auszugehen ist, werden die Kamaras auch zur Verbrechensverfolgung im Rahmen das Programms "Algarve Seguro" (u.a. Erfassen von Autokennzeichen) genutzt.
Zur Zeit sind die Kamaras noch nicht in Betrieb, sie sollen jedoch bis Ende Dezember betriebsbereit sein.
Die hochverschuldete Stadt Portimão hat etwa 400.000 Euro in die Überwachungsstationen investiert. Wird die Polizei angeschlossen, bedarf es noch zusätzlicher Technologie.
Quelle:http://www.barlavento.pt

Kommentar: Wieder einmal ein Akt der Stadtverwaltung von Portimão, eine der höchst verschuldeten Algarve-Städte, der zum Verzweifeln Anlass gibt. Das Wort "Sparen" ist den Herren unbekannt - warum auch, es geht ja nicht um ihr persönliches Geld.
gez. Hans-Joachim Bunge

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