10 Januar 2011

Notenbankpräsident Carlos Costa macht sich an der Algarve unbeliebt

Auf einhellige Ablehnung bei den Unternehmensverbänden, der Tourismus- behörde und der Parteivertreter der politischen Parteien (PS und PSD) an der Algarve stiessen die jüngsten Äusserungen des portugiesischen Notenbankpräsidenten Carlos Costa über die zukünftige Ausrichtung des Tourismus.
Besonderen Anstoss nimmt man an der Aussage des Notenbankchefs "Gera mais valor três dias em Lisboa do que uma semana de turismo de trabalhadores portuários de Londres no Algarve" (in etwa: "Drei Tage in Lissabon bringen mehr Geld ein als eine Ferienwoche von Hafenarbeitern aus London an der Algarve").
Als Reaktion sprechen die Parlamentsabgeordneten aus der Algarve von "plumper Behandlung" und "totaler Unkenntnis". Die Tourismusbehörde weist darauf hin, dass nach den Statistiken der Banco de Portugal die Algarve in 2010 positiv abgeschlossen hat.
Im Gegensatz zu den Einschätzungen des Notenbankpräsidenten melden die Briten steigende Urlauberzahlen für die Algarve mit einem Anstieg der Frühbucher von 9% für das Jahr 2011 bei einigen Veranstaltern.
Quelle:http://www.observatoriodoalgarve.com
http://www.algarveresident.com

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