09 April 2011

Polizei kontrolliert Muschelfang-Verbot

Die Polícia Marítima verstärkt zur Zeit die Überwachung der Fischer an der Küste bzw. in der Ria Formosa, um das vorübergehend erlassene Verbot des Muschelfangs zu gewährleisten.
So wurde am Diestag ein Fischer in der Ria Formosa (Faro) ertappt, der 2,5 kg Muscheln bei sich hatte. Die Muscheln wurden wieder ins Meer geworfen. Auch in Monte Gordo entdeckte die Polizei am Donnerstag einen Fischer in einer verbotenen Zone.
In der Ria Formosa ist die Polizei mit Booten unterwegs, der Abschnitt von Vila Real de Santo António bis Vilamoura wird auch mit Fahrzeugen an Land kontrolliert.
Die betroffenen Fischer können eine Entschädigung aus einem Fond des Landwirtschaftsministeriums verlangen, wenn ein Fangverbot länger als 6 Tage besteht. Allerdings hat bisher keiner der 50 lizensierten Fischer einen solchen Antrag gestellt. Seit Beginn des Jahres sind aus dem Fonds 210.000 Euro geflossen, den Grossteil haben Fischer aus Aveiro im Norden Portugals erhalten.
Quelle:http://www.observatoriodoalgarve.com
Foto: (C) Creative Commons-Lizenz / nabo auf Flickr

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