23 Mai 2011

Muschelfischer kritisieren Behördenwirrwarr und Verschmutzung der Ria Formosa

Verschmutzung, Versandung der Kanäle und eine überbordende Bürokratie - das ist die negative Bilanz des Präsidenten des Verbandes der Muschelfischer in der Ria Formosa (Associação de Viveiristas e Mariscadores da Ria Formosa -Vivmar). Seitdem das Lagunengebiet, das sich über 60km von Quinta do Lago bis nach Cacela Velha ausbreitet, im Jahr 1987 zum Naturpark erklärt wurde, haben die Zustände sich seiner Meinung nach verschlechtert. Es gibt mehr Schmutz, verendete Tiere und nicht ausgebaggerte Kanäle als zu der Zeit, als die Ria Formosa nur als "Reserva Natural" eingestuft war.
Gegenwärtig sind ca. 5 verschiedene Behörden für den Naturpark zuständig. Mit viel zu wenig Geld und Technikern ausgerüstet verursachen sie nur ein grosses Durcheinander - so der Vivmar - Präsident.
Auch die Umweltorganisation Quercus/Algarve spricht von einer kritischen Situation in der Ria Formosa. Dort gehen sehr viele Beschwerden der Bevölkerung ein, die sich u.a. über herumschwimmenden Kot beschwert.
In der Ria Formosa werden die meisten Meeresfrüchte, Austern und Muscheln an der Algarve geerntet.
Quelle:http://www.regiao-sul.pt

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