30 Oktober 2011

Flughafen Faro - 1 Woche nach dem Tornado

Am vergangenen Montag hat in den frühen Morgenstunden ein heftiger Sturm den Flughafen Faro "platt" gemacht - jetzt nach 6 Tagen eine Bestandsaufnahme in Bildern:

Der Terminal B (der äusserste rechte Teil des Gebäudes) mit den Check-in Schaltern 27- 62 ist komplett gesperrt und die Dachkonstruktion heftig beschädigt.

Normaler Betrieb im "alten" und offenbar unbeschädigten Abflugterminal A (parallel zur Strasse) mit den Check-in Schaltern 1 -26. In der anstehenden Wintersaison mag die Infrastruktur ausreichen, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Weihnachten und zum Jahresende sind wohl leider Probleme zu bewältigen.

Hier ein Blick vom Terminal A in Richtung Ankunftshalle. Unmittelbar vor der Treppe zur 1. Etage (Aussichtsterrassse, Cafe) ist die Halle optisch ansprechend abgehängt und versperrt.

Das Foto zeigt den stark beschädigten Ankunftsbereich

Ein 600 qm grossen Zelt ersetzt die Ankunftshalle

Die ankommenden Passagiere nehmen wie gewohnt im "luggage claim - Bereich" ihr Gepäck entgegen, gehen durch den Zollbereich und werden dann sofort mit Bussen einmal um den gesamten Terminalbereich herum zu einem auf dem Parkplatz P6 aufgestellten 600 qm grossen Zelt gefahren, das in den nächsten Wochen/Monaten die Ankunftshalle ersetzt.
Misslich vor allem - die Passagiere müssen Ihre schweren Koffer selbst in den Bus rein und raus "wühlen".


Im oder vor dem Zelt warten Angehörige und Freunde genauso wie die Mietwagenfirman auf Ihre Gäste/Kunden - hier stehen auch die Transferbusse der grossen Touristikfirmen. Taxis stehen leider ca 50 m entfernt.

Das "Ankunftszelt"

Bem Vindo em Portugal

DIXI-Toiletten haben nach einigen Tagen auch ihren Weg gefunden

Blick von Höhe des beschädigten Ankunftsterminals auf .....

... den langgstreckten und offensichtlich unbeschädigten Abflugterminal A

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Warum wird nicht einfach ein provisorischer Weg angelegt, über den man mit dem Gepäckwagen zu Fuß zum Zelt gelangt?
Müsste eigentlich leicht möglich sein, von dort, wo jetzt der Bus mit dem Gepäck bestiegen werden muss, um die Ankunftshalle herum (den Weg zu den draussen befindlichen Autovermiethäuschen kreuzend) zum Zeltbereich. Ich schätze die Strecke auf ca. 200-300m maximal. Die Strecke zurückzulegen, mit dem Gepäck auf einem Trolley, stelle ich mir einfacher und schneller vor als das Gewarte auf den Bus und das "Gewürge" mit dem Gepäck in den Bus!
Würde den Flughafen auch Kosten für den Bustransfer sparen.
Wer könnte so eine Anregung weiterleiten?

bbk hat gesagt…

Da stehen sicherlich Sicherheitsbedenken dagegen!!
Und >>> Das dann massenhaft auftretende Überqueren der am Flughafengebäude vorbeiführenden Strasse, hinter der sich das "Ankunftszelt" befindet.
Von den 300m im möglichen Regen ganz zu schweigen.
Die derzeitige Situation ist sber in der Tat äusserst unbequem und belastend. Bleibt nur zu hoffen, dass der Flughafen-Verwaltung noch eine andere Möglichkeit einfällt.

Anonym hat gesagt…

Schön, dass sich am Flughafen Faro etwas getan hat (Zelt usw.)! Meine Frau und ich haben das äußerst fragwürdige Vergnügen gehabt am vergangenen Mittwoch, dem 26.10.11 (also 48 Stunden nach dem Tornado Unglück),das absolute Chaos im Rahmen unseres Rückflugs von Faro nach Frankfurt kennen zu lernen. Es war den dortigen Verantwortlichen offensichtlich nicht möglich innerhalb von 48 Stunden nach dem Dacheinsturz diese Notsituation einigermaßen zu bewältigen ... und ausbaden durften es dann (wie immer) die vielzähligen Helfer vor Ort (die auch nicht gerade einen Plan hatten) ... und natürlich die Fluggäste. Ein portugiesischer Polizist sagte uns, dass alle Einsatzkräfte am Rande ihrer Kräfte angelangt seien ... und das dies hier "eine absolute Sauerei" sei. Und dem habe ich als betroffener Fluggast nichts mehr hinzuzufügen! Außer, dass man den dortigen Verantwortlichen nebst den zuständigen Vertretern der Fluggesellschaften für ihr Missmanagement ganz gewaltig in den Hintern treten sollte. Note: absolut ungenügend ... setzen!