11 Juli 2013

Algarve: Fischsterben im Rio Guadiana

Seit mehreren Wochen ist der Grenzfluss Guadiana von einem grossen Fischsterben betroffen. Allein am Dienstag sind in der Gemeinde Alcoutim mehr als eine Tonne toter Fische geborgen worden, wie der Bürgermeister der Zeitung  regiao-sul  berichtete. Die toten Fische werden auch in die Mündung des Guardiana und teilweise an die anliegenden Strände gespült. Als Reaktion hierauf haben die anliegenden Gemeinden Vila Real de Santo António, das spanische Ayamonte und Castro Marim 5 Boote der Marine und 8 Fischerboote angeheuert, die den Fluss bzw. Strände reinigen sollen. 
Im Bereich Vila Real de Santo António sind nach Angaben des Bürgermeister seit Sonnabend Helfer eingesetzt, die die  Flussmündung und die Strände von 09.00 - 24.00 Uhr reinigen. Probleme gibt es nach seiner Aussage in den Badezonen nicht.
Eine Ursache für das unerklärliche massenhafte Fischsterben ist bisher nicht gefunden wurden. 3 Analysen der portugiesischen Agentur für Umwelt haben normale Wasserwerte und kein Risiko für Personen ergeben. 
Eine Untersuchung der toten Fische ist noch nicht abgeschlossen. Ob eventuell Sauerstoffmangel (wie in ähnlichen Fällen in den vorigen Jahren) in Frage kommt, wird von den zuständigen Stellen nicht thematisiert.

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