12 September 2013

So kann es laufen: Deutsche U-Boote, Urkundenfälschung, Hotel-Projekt "Alfamar" gestorben

Der beabsichtigte Ausbau des Hotels "Alfamar" in Albufeira in eine Luxusherberge hat sich offensichtlich zerschlagen. Im Oktober vorigen Jahres hatte die damalige portugiesische Regierung mit dem Konsortium Ferrostaal eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, die eine Investition von 220 Millionen Euro in das Hotel umfasste. Diese war als Ausgleich für Meinungsverschiedenheiten bei dem Kauf von deutschen U-Booten gedacht.
Jetzt wurde anlässlich eines Strafprozesse gegen 3 Deutsche, die wegen Betruges und Urkundenfälschung in Verbindung mit dem U-Boot Geschäftes  in Lissabon angeklagt sind, sowohl vom Sprecher der Firma Ferrostaal als auch von beteiligten Anwälte  bestätigt, dass das Projekt "Alfamar" gestrichen wurde. Stattdessen verhandele man neu über eine Beteiligung von Ferrostaal an der Schiffswerft in Viana do Castelo.
Siehe insoweit auch unseren Bericht vom 30.12.2012 "Deutsche U-Boote verhelfen der Algarve zu neuem Luxushotel"

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