22 Oktober 2013

Portugal: Streik im öffentlichen Dienst am 08.11.13

 Streikposten, Hamburger  Hafenarbeiterstreik 1896/97
 
Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Portugal werden am 08. November streiken. Darauf haben sich die drei Gewerkschaften der Staatsdiener geeinigt. Der Streik richtet sich gegen die von der Regierung beschlossenen drastischen Reduzierungen bei Gehältern und Altersbezügen im nächsten Jahr.

1 Kommentar:

Stefan Wehmeier hat gesagt…

Auch die marxistischen Streikparolen erweisen sich als unrichtig. Denn da das Kapital keine Sache, sondern ein Knappheitszustand ist, wirkt alles, was den Zustand der Kapitalknappheit zu verstärken geeignet ist - wie etwa jeder Krieg, weil er Sachgüter zerstört, aber auch wie jeder Streik, der die Erzeugung von Sachgütern unterbindet -, der Überwindung des Kapitalismus entgegen. Der Spruch:

"Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will"

lockt die Arbeitenden auf eine falsche Fährte. Der Streik schadet dem Kapitalismus nicht nur nicht, sondern richtet seine Spitze gegen die Arbeitenden selbst, weil er dazu beiträgt, die Sachgüter knapp und daher Zins tragend zu halten. Durch Streik kann bestenfalls der Reallohn einer bestimmten Gruppe von Arbeitenden erhöht werden, und zwar stets auf Kosten der übrigen Arbeitenden, niemals aber auf Kosten des Zinses. Streikerfolge dieser Art sind immer nur Scheinerfolge, weil sie dem Zins nichts anzuhaben vermögen. Würde der Zins ernsthaft angetastet werden, dann antwortet unweigerlich ein Investitionsstreik des Geldes, der weit wirkungsvoller ist als der Streik der Arbeitenden!

Im Interesse der Arbeitenden liegt es also, dass nicht gestreikt, sondern möglichst ununterbrochen gearbeitet wird. Nur dadurch ist es möglich, jene Fülle von Sachgütern zu schaffen, die notwendig ist, um den Zins herabzudrücken und zuletzt ganz zu beseitigen. Nach Gesells Worten soll der Zins in einem Meer von Kapital untergehen. Stillstehende Räder bilden lediglich ein Hindernis auf dem Wege zu diesem Ziel. Darum muss es anstelle der Marxschen Streikparole richtig heißen:

"Alle Räder müssen laufen, soll das Kapital ersaufen."

Irrtümer des Marxismus

Damit alle Räder laufen, bedarf es einer freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform. Das verstehen schon 12-jährige Schulkinder; nicht aber "Erwachsene", die lieber den "großen Investor" anbeten, anstatt den Verstand einzuschalten:

Wohlstand für alle