29 November 2013

Algarve: GNR entdeckt 56 kg Glasaale

 

Bei der Kontrolle eines Lieferwagens an der Brücke über den Guadiana(Grenze nach Spanien) entdeckte die GNR gestern 56 kg eingefrorene Glasaale (meixão). Die Baby-Aale sind nur 4-5cm lang und durchsichtig. 
Wegen der extremen Gefahr des Aussterbens gilt in Portugal seit 2001 ein Fangverbot, ausgenommen davon ist nur der Rio Minho im Norden.
 Die Fische waren in 100g Packungen eingefroren und sollten offensichtlich in Spanien, wo sie eine Delikatesse sind, verkauft werden. Dort wird 1 kg mit 500 Euro gehandelt, in Gaststätten kostet 1 kg 1000 Euro. Der Fund im Wert von 28.000 Euro ist der grösste, den die GNR an der Guadiana Brücke gemacht hat. Der Fahrer des Lieferwagens war ein 42jähriger Spanier aus dem Gebiet Sevilla.
Da die Polizei nicht feststellen konnte, ob die Glasaale noch zum Verzehr geeignet waren, konnten sie nicht wie sonst üblich, der Caritas zur Verfügung gestellt werden. Der wertvolle Fund wurde vernichtet.

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