25 Januar 2014

Algarve: Gemeinden hebeln Arbeitszeitverordnung der Regierung aus

Als stumpfes Schwert erweist sich offensichtlich die Absicht der port. Regierung, die wöchentliche Arbeitszeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst von 35 auf 40 Stunden heraufzusetzen und damit langfristig Personal einzusparen. 
Eine entsprechende Verordnung vom 28.09.2013 lässt nämlich dann eine Ausnahme zu, wenn  mit den Gewerkschaften die 35 Stunden Woche vereinbart wird.
Unter Berufung auf diese Ausnahmeregelung haben jetzt alle 16 Algarve Gemeinden, die in der Comunidade Intermunicipal do Algarve - AMAL - zusammengeschlossen sind,  in ihrer Sitzung am Montag  die Beibehaltung der 35 Stunden Woche für ihre Angestellten beschlossen. Um schnell zum Ziel zu kommen, wollen sie gemeinsam  mit den Gewerkschaften verhandeln und die erforderliche Genehmigung  aus Lissabon einholen. Damit ist gewährleistet, dass für alle Gemeinden die gleichen Arbeits(-zeit)-Bedingungen bestehen - zur Freude der Beschäftigten.

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