15 Januar 2014

Iberischer Luchs aus Silves in Spanien ausgewildert

Ein iberischer Luchs mit dem seltenen Namen "Junípero", der in der Aufzuchtstation in Silves geboren  wurde, konnte  heute im spanischen Guadalmellato in Andalusien in die Freiheit entlassen werden. Damit ist es dem portugiesisch - spanischen Forschungsprojekt zur Wiedereinführung des iberischen Luchses bisher gelungen, 37 Tiere auszuwildern, davon stammen12 Luchse aus Silves.
Auch das Jahr 2013 zeigt eine positive Bilanz. Insgesamt 18 Luchspaare haben für Nachwuchs gesorgt, so dass 44 junge Luchse zur Zeit auf die Freiheit vorbereitet werden. Alle Luchse wurden bisher in Andalusien (Bezirk Córdoba und Jaén) ausgesetzt. Im Herbst vorigen Jahres teilte die port. Regierung mit, dass auch im Alentejo im Jahr 2014 Luchse  eingeführt werden sollen.
Das Projekt wird unterstützt und begleitet vom Leibnitz Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Das Institut ist wissenschaftler Partner des Erhaltungsprogramms in Andalusien.
Die Aufzuchtstation in der Nähe von Silves wurde als Ausgleichsmassnahme für die Umweltschäden beim Bau des Staudamms von Odelouca eingerichtet.
Quelle: http://www.regiao-sul.pt/
 Foto ist lizensiert unter (C) creative commons /miguel.rodriguez auf Flickr

1 Kommentar:

Joaquin hat gesagt…

Ein schöne Tendenz, denn der Mensch hat da schon zu viele heimische Arten ausgerottet. Hoffentlich können wir da wenigstens ein Stück weit etwas an der Natur gut machen.