22 Februar 2014

Algarve nahezu abgekoppelt vom EU-Geldsegen

Der seit Jahren von der port. Regierung versprochene Ausbau der Nationalstrasse 125 (EN125) ist in weite Ferne gerückt, wenn nicht ganz gestrichen. Nachdem die Autobahn mautpflichtig geworden ist, wird diese Strasse vermehrt belastet und gilt als besonders unfallträchtig.
Das ergibt sich aus einer Aufstellung der 30 vorrangig in Angriff zu nehmenden Infrastrukturmassnahmen in Portugal in den Jahren 2014 - 2020. Danach soll in die Region Algarve lediglich der Ausbau des kommerziellen Hafens in Portimão sowie der Hafen Faro sowie die Elektrifizierung der Eisenbahn finanziert werden, wobei diese Projekte ganz hinten auf Platz 20 bzw.26 rangieren.
Die Liste der 30 wichtigsten Infrastrukturmassnahmen für die nächsten 6 Jahre ist im Auftrag der Regierung von einer Expertengruppe erstellt worden und wurde jetzt vorgestellt. Von der vorgesehenen 5,1 Milliarden Euro - davon 61% aus EU-Töpfen - ist für die Algarve ein Anteil von nur  2,1% der Mittel vorgesehen.

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