15 Februar 2014

Lissabon: Freisprüche im "U-Boot-Fall"

Bei der Aufarbeitung des umstrittenen Kaufs von 2 U-Booten aus Deutschland hat ein Strafgericht in Lissabon heute  alle 10 Angeklagten, darunter 3 Deutsche, freigesprochen. Den Angeklagten, unter denen auch 2 Manager von MAN Ferrostaal waren, wurde Betrug und Urkundenfälschung bei der Abwicklung des Megageschäfts vorgeworfen. Portugal hatte im November 2003 zwei deutsche U Boote zum Preis von 880 Millionen Euro gekauft. Mit sämtlichen Nebenkosten wurden 1000 Millionen Euro ausgegeben. 
Wie die port. Presse berichtet, bezeichnete das Gericht den Prozess als "unnötig und unverhältnismässig", da offensichtlich keine hinreichenden Beweise für die Anklage vorlagen. 

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