10 März 2014

28.02.1969 - Letztes schweres Erdbeben in Portugal

Noch heute erinnern sich ältere Bewohner der Algarve mit Schrecken an das letzte grosse  Erdbeben in Portugal, das sich vor 45 Jahren am 28.Februar1969 ereignete.
Mit einer Stärke von 8 nach der Richter Skala und einer Intensität von VIII (zerstörend) nach der Mercalli Skala legte das Erdbeben in Sekundenschnelle ganze Ortschaften in Schutt und Asche. Besonders betroffen waren Vila do Bispo, Bensafrim, Barão de S.Jão, Portimão und Castro Marim.
Nach Berichten aus der damaligen Zeit sind allein in Vila do Bispo 60 Häuser zerstört worden, im kleinen Ort Fontes dos Louzeiros blieb von urspünglich 16 Häusern nur noch 1 Haus stehen. In Lagos war ein Todesopfer zu beklagen, insgesamt starben in Portugal 13 Menschen. Neben der am stärksten betroffenen Region Algarve richtete das Beben auch in anderen Teilen Portugals Schäden an. Das Epizentrum des Bebens lag südwestlich vom Cabo São Vicente, 230 km südwestlich von Lissabon.
Damals verfügte das Meteorologische Institut Portugals nur über 3 Messstationen. Das verheerende Beben war Anlass, die Messungen weiter auszubauen, wie das Institut (jetzt "IPMA") mitteilt.

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