27 Mai 2014

Loulè: IKEA weiterhin im Streit

 
 Die geplante Errichtung eines Mega-Einkaufszentrums durch das schwedische Möbelhaus IKEA stösst weiterhin auf Widerstand bei den heimischen Geschäftsleuten und der Umweltschutzvereinigung Quercus. Die Umweltschützer kritisieren, dass der Komplex teilweise auf einem Gebiet errichtet wird, das als "Reserva Agricola Nacional" eingestuft war, von der Gemeinde Loule aber für das IKEA Projekt umgewidmet wurde. Zudem wird eine Zerstörung der Landschaft des Baroccal befüchtet.
Die Geschäftsleute, gebündelt in der Vereinigung ACRAL, sehen den Niedergang der traditionellen örtlichen Geschäfte kommen.
Das geplante Einkaufszentrum sieht u.a. einen IKEA Markt mit 21.300 m2 vor. Daneben wird ein geschlossenes Einkaufszentrum mit einer Fläche von 65.000 m2 gebaut, das 95 Geschäften Platz bietet. Darüberhinaus ist ein offenes Einkaufzentrum auf 25.057 m2 mit 125 Geschäften vorgesehen.
ACRAL hat bereits versucht, das Projekt gerichtlich zu stoppen. Eine beantragte einstweilige Verfügung ist jedoch in 1. Instanz abgelehnt worden, das Verfahren ist jetzt in 2. Instanz anhängig.
Mit einem Erfolg der IKEA Gegner ist voraussichtlich nicht zu rechnen. Die Gemeinde Loule unterstützt die Ansiedlung nachdrücklich. Auch von den anderen am Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden sind Bedenken nicht geäussert worden.

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