10 Juni 2014

Algarve: Höhlen in Gefahr

 
 Zauberfafte Landschaft unterhalb der Höhle bei der Fonte Benémola
Im Hinterland der Algarve gibt es mehr als 200 Höhlen, die Wissenschaftler aus aller Welt anziehen. Ein Teil davon ist durch Vandalismus beschädigt und droht zu verfallen, warnt  der Präsident des regionalen Studienzentrums für Höhlenforschung und Archäologie.
Und er nennt auch Beispiele. So verfällt die bei Wanderern bekannte Höhle Salustreira Menor bei der Fonte Benémola/Querença, bekannt als Fledermausheimat, seit 15 Jahren. Die Fledermäuse sind verschwunden, Besucher haben Stalaktiten abgebrochen und Keramik aus der Höhle "mitgenommen". Von Schmierereien an den Wänden und Flaschenresten ganz zu schweigen.
Besonders gefährdet ist auch die Höhle Algardos Muros in Salir, sie droht einzustürzen, sowie die Höhle Igejinha dos Soídos in Alte und Ibne Amer im Bezirk Lagoa.
Die Gemeinde Loulé hat im April den Zugang zu Höhlen abgesperrt. Ansonsten wird wenig zum Schutz der Höhlen getan. Die regionale Kulturbehörde will zunächst ein Aufstellung aller Höhle unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und archäologischen Bedeutung anfertigen, die Universität der Algarve arbeitet an einer virtuellen dreidimensionalen Darstellung der Algarve Höhlen. Massnahmen, die sicher nicht zum Schutz beitragen.
Quelle: http://www.regiao-sul.pt

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