26 August 2014

Algarve: Tierquälerei in Lagoa

Ein Fall von Tierquälerei unter den Augen der Öffenlichkeit beschäftigt zur Zeit die Gemeinde Lagoa und Tierschützer.
Betroffen sind etwa 30 Pferde, die halbverhungert und ohne Wasser auf einem Gelände nördlich von Lagoa bei der Escola Secundaria ihr Leben fristen. Die Camara Lagoa sah sich sogar aufgrund der Proteste der Tierschützer zu einer öffenlichen Stellungnahme des Falles genötigt.Danach  ist der Halter der Pferde bekannt. Es handelt sich um einen bereits amtsbekannten Mann, der bereits in der Vergangenheit wegen Tierquälerei aufgefallen ist.
Die Pferde werden offensichtlich nachts von mitleidigen Menschen ab und zu gefüttert und getränkt und (leider) freigelassen. Die Stadtverwaltung warnt deshalb Autofahrer in der Gegend zur Vorsicht.
Ansonsten war der Amtsveterinär bereits vor Ort, kann aber nichts machen weil angeblich eine gesetzliche Grundlage fehlt. Tierschützer von "Desperate Horsewives" haben angeboten, die Pferde zu übernehmen, wobei der Besitzer 1000 Euro pro Pferd verlangte. Dies hat die Vereinigung abgelehnt, um zu vermeiden, dass mit dem Leid der Tiere Geschäfte gemacht wird. Der Fall ist bis heute nicht gelöst. Die Tierschützer verhandelten heute mit Behörden in Faro - ohne Ergebnis. Jetzt soll der Fall nach Lissabon weitergereicht werden......
Quelle: http://www.cm-lagoa.pt
Foto: Beispielsfoto

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