10 Oktober 2014

Algarve: 15 kubanische Ärzte verstärken Gesundheitsdienst

Der staatliche Gesundheitsdienst an der Algarve wird durch 15 kubanische Ärzte verstärkt. Es handelt sich um Allgemeinmediziner, die in den Ambulanzen (Centro de Saude) an der Zentralalgarve und im Barlavento (Gebiet zwischen Loule und Sagres) arbeiten werden. 
Für den Bezirk Silves hat jetzt die Gemeinde 3 kubanischen Ärzten kostenloses Wohnen und Bezahlung von Nebenkosten wie Wasser und Strom vertraglich zugesichert. Ein Kubaner kommt nach Silves, die anderen zwei Ärzte werden in Messines eingesetzt. Auch andere Gemeinden haben in der Vergangenheit Vergünstigungen wie freies Wohnen zugesichert, um überhaupt Mediziner anzusiedeln. An der Algarve fehlen im staatlichen Gesundheitswesen viele Ärzte. Die portugiesischen Mediziner bevorzugen andere Gebiete in Portugal. Als Gründe werden u.a. hohe Grundstückspreise und mangelndes Kulturangebot genannt.

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