22 Oktober 2014

Policia Maritima do Sul: Bilanz der Strandüberwachung


Zum offiziellen Ende der Badesaison an den meisten Stränden der Algave am 30.September hat der Kommandant der "Policia Maritima do Sul" Bilanz gezogen.
 Seine Polizisten, die an den konzessionierten Stränden für Recht und Ordnung sorgen, haben 241mal Bussgelder verhängt. Im Focus standen die illegalen fliegenden Händler für Kleidung und Schmuck sowie die seit Jahren "verfolgten" nicht lizensierten Anbieter von Lebensmitteln. Hier sind vor allem die Strandverkäufer mit den Körben von Berlinern im Visier der Ordnungshüter. 144 Händler in dieser Gruppe hat es getroffen - das Bussgeld beträgt 25 - 500 Euro.
Richtig teuer wird falsches Parken in/auf den Dünen. Mit einem Bussgeld von 250 - 2500 Euro bestraft die Polizei zusammen mit der Umweltbehörde den Autofahrer. In dieser Saison wurden 39 Personen ertappt, hauptsächlich im Bezirk Faro und Portimao.
Auch 33 Rettungsschwimmer mussten zahlen, weil sie nicht auf ihrem Posten waren, keine Fahne gehisst hatten oder ihre Ausrüstung nicht in Ordnung war.
Auch 23 Angler fischten in verbotenen Zonen.
Das Verbot, Hunde an den konzessionierten Strand mitzunehmen, wurde weitgehenst eingehalten. Nur 2mal musste die Polizei tätig werden.
Einiges Kopfschmerzen bereitet der Polizei die Einhaltung von Sicherheitsabständen an der Felsküste. Die absturzgefährdeten  Felsen sind zwar an den Stränden deutlich gekennzeichnet. Wer den Sicherheitsabstand allerdings nicht einhält, kann nicht mit Ordnungsgeld belegt werden.
Grund hierfür ist, dass es sich rechtlich nur um Risikozonen (zonas de risco) handelt, im Gegensatz zu verbotenen Zonen, wo der Aufenthalt strafbewehrt verboten ist.

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