27 November 2014

Algarve: Petition "Stop the Cruelty to Horses in Portugal"

Zwar gibt es seit kurzem in Portugal ein neues Tierschutzgesetz, dass die Misshandlung von Haustieren unter Strafe stellt. Das Problem der halbverhungerten, misshandelten Pferde ist damit jedoch nicht gelöst. Seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen die haarsträubenden Missstände, meist ohne Erfolg bei den Behörden.
Ein "Amt" schiebt die Verantwortung weiter an eine andere Stelle. 
Während bisher hauptsächlich englisch und deutschsprachige Zeitungen über die Probleme berichtet haben, ist jetzt auch die portugiesische Presse munter geworden. Eine britische Anwältin hat eine Petition "Stop the Cruelty to Horses in Portugal " ins Netz gestellt. Gleichzeitig ruft sie zum Boykott des Reiselandes Portugal auf. Mehr als 3000 Unterschriften sind bereits eingegangen, Tendenz steigend.Die website zeigt Bilder, die an der Algarve aufgenommen wurden, u.a. ein verhungertes, totes Pferd an der Hauptverkehrsader der Algarve, der EN 125.
Turismo de Portugal, zu dem Problem befragt, erklärte, dort seien lediglich einige wenige Fälle bekannt. Dies sei jedoch nicht die Art, wie Portugiesen die Pferde behandeln. Im übrigen wird auf die Zuständigkeit von Tierschutz, Polizei und anderen Behörden verwiesen (s.oben).


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