02 November 2014

Olhao: Portugiesische Bahnverwaltung mit Münchhausen-Posse

 
"Ein Krieg auf dem Niveau der Dritten Welt" so bezeichnet der blog adefesadofaro die Posse, die sich seit einem Monat in Olhao abspielt.
 Der Zorn der Bevölkerung richtet sich gegen die Schliessung eines ebenerdigen Bahnübergangs in der Innenstadt (hier ein Bild aus dem Jahr 2011), der von der Bevölkerung ständig genutzt wurde. Obwohl wohl mehr als 30 Züge täglich passieren, ist seit 25 Jahren angeblich kein Unfall passiert. Die portugiesische Bahn (REFER)OLhao:  hat diesen Übergang aus Sicherheitsgründen am 29.09. geschlossen und mit einem Zaun gesperrt (s. Foto). Die Stadtverwaltung, die gegen die Schliessung ist, hat daraufhin zur friedlichen Demonstration aufgerufen. Dabei blieb es jedoch nicht, der ungeliebte Zaun wurde bei Nacht und Nebel abgerissen. Auch der zweite Versuch der Bahn misslang. Der neue Zaun "verschwand" wiederum. Die Bahn gibt nicht nach und kam jetzt auf die Idee, einen tiefen Betongraben zu bohren (s. Foto), so dass man nur mit einem Sprung über die Schienen kommt. 
Wie das Kräftemessen ausgeht is tnoch  unentschieden.
Als Alternative zum umstrittenen Übergang bietet die Bahn einen (gefahrlosen) Tunnel an, der jedoch von der Bevölkerung nicht angenommen wird - er läuft bei Regen voll und ist sehr abschüssig.

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