10 Dezember 2014

Fall "Maddie": Engländer lassen nicht locker

Der Fall "Maddie" nimmt kein Ende. Seit gestern werden zum wiederholten Mal in Faro 11 Personen vernommen, diesmal im Beisein einer neuen Ermittlerin aus Grossbritannien. 
Bei einem Portugiesen, der 6 Stunden lang verhört wurde und 253 Fragen beantworten musste, lagen offensichtlich die Nerven blank. Er schlug nach einer Kamara, der vor dem Sitz der Kripo in Faro versammelten Journalisten und warf später mit einer Wasserflasche auf die Menge. 
Britische Ermittler hatten bereits im Sommer in Praia da Luz Grabungen vorgenommen - ohne jeglichen Erfolg.
Die damals dreijährige Maddie war 2007 aus dem Ferienort Praia da Luz spurlos verschwunden. 
Kritiker bezweifeln, ob es nach so langer Zeit überhaupt noch neue Erkenntnisse gibt.  Darüberhinaus werden auch die exorbitanten Kosten der Ermittlung (genannt werden mehrere Millionen britische Pfund genannt), die von den portugiesischen Behörden bereits eingestellt waren, kritisch betrachtet.

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