22 Januar 2015

Lagoa: Holländischer Augenarzt zu hoher Haftstrafe verurteilt

Der Fall hatte 2010 für einiges Aufsehen gesorgt, heute wurde vor dem Strafgericht in Portimão ein Urteil über die Verantwortlichen gesprochen. 
Bei einer Behandlung in der privaten Augenklinik I-QMed in Lagoa, die einem holländischen Augenarzt gehörte, erlitten 4 Patienten eine schwere Infektion, die im Endeffekt zur teilweisen  Erblindung führte. Die Patienten mussten in einem Krankenhaus in Lissabon behandelt werden, wo die teilweise Erblindung jedoch nicht verhindert werden konnte.
Der holländische Augenarzt, der nicht mehr an der Algarve wohnt und angeblich mittellos ist, wurde in Abwesenheot wegen grob fahrlässiger Körperverletzung  zu 4 Jahren und 8 Monaten Freiheitsstrafe  auf Bewährung verurteilt.
Darüberhinaus muss er 15.120 Euro an das behandelnde Krankenhaus in Lissabon zahlen und 5.000 Euro an das Zentrum Helen Keller.
Sein Angestellter,  der keine Qualifikation als Krankenpfleger hatte, wurde zu 10 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Darüberhinaus hat er 5000 Euro an die Feuerwehr in Lagoa zu zahlen.

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