17 März 2016

Algarve: Erdöl-/Erdgasförderung wieder im Focus der Gemeinden


In Sachen Erdöl/Erdgasförderung an der Algarve verschärft sich das Klima zwischen den Algarve-Gemeinden und der Zentralregierung in Lissabon.
Die 16 Algarve-Gemeinden, zusammengeschlossen in dem Verband AMAL (Communidade Intermunicipal do Algarve) stemmen sich vehement gegen die Suche und eventuelle Förderung von Erdgas und Erdöl. Zur Zeit wird etwa 35 km vor der Küste gesucht, allerdings bisher ohne Erfolg. Im November wurde bekannt, dass die Regierung eine Konzession zur Erdöl- Suche an Land im Bezirk Tavira und Aljezur vergeben hatte. Davon sind 14 Gemeinden betroffen.
Im Januar 2016 kam es zu einem Gespräch der Bürgermeister mit einem Staatssekretär über die Möglichkeit, eventuell Verträge rückgängig zu machen und die Suche/Förderung zu stoppen. Eine Antwort auf diese Fragen aus Lissabon steht bis heute aus.
AMAL hat deshalb am 15. März beschlossen, nunmehr rechtlich gegen die Erdöl/Erdgasförderung an der Algarve vorzugehen. Vorgesehen ist, einen Juristen einzuschalten mit dem Ziel, durch einstweilige Verfügung die Vorhaben zu stoppen.
Ob dieser Weg erfolgreich ist, steht in den Sternen. Der neue Ministerpräsident hat sich in der Vergangenheit dahingehend geäussert, dass bestehende Verträge einzuhalten sind und daüberhinaus Portugal wissen müsse, wo seine Bodenschätze lägen.
Quelle:  http://www.sulinformacao.pt

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