10 Juni 2016

Tierheime: Verbot der Tötung nicht vermittelbarer Tiere

Einen wichtigen Schritt in Sachen Tierschutz hat das portugiesische Parlament gestern beschlossen.
Danach wird die in den städtischen Tierheimen bisher gängigen Praxis, Tiere, die nicht vermittelt werden können, zu töten, verboten.
Nur wenn gesundheitliche Gründe oder Verhaltensauffälligkeiten vorliegen, darf ein Tier eingeschläfert werden. Das Gesetz betrifft nur die städtischen Tierheime (Centros de Recolha Oficial de Animais) und verbietet ausdrücklich, Tiere in Heimen wegen Überbelegung, wirtschaftlichen Gründen oder Überpopulation (z. B. Katzen ) zu töten.
Darüberhinaus ist festgelegt, dass in Tierheimen abgegebene Tiere nach 15 Tage sterilisiert werden müssen und danach zur Adoption freigegeben werden.
Das einstimmig im Parlament beschlossene Gesetz tritt 30 Tage nach seiner Veröffentlichung in Kraft. Allerdings ist den Tierheime hinsichtlich des Tötungsverbotes  eine Übergangsfrist von  2 Jahren eingeräumt worden. In der Praxis wird die Einschläferung von Hunden und Katzen in Portugal deshalb erst 2018 aufhören.
 Quelle: http://rr.sapo.pt




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