12 Juni 2016

Vila Real de Santo Antonio: Kein Rettungsschwimmer, 1. Todesopfer

 
In dieser Badesaison ist an den Stränden der Algarve ein erstes Todesopfer zu beklagen. 
Gestern, am 10.06., ertrank ein 16jähriger Portugiese aus Vila Real de Santo Antonio am Ortsstrand "Praia dos Tres Pauzinhos".
 Der Jugendliche wurde zusammen mit seiner gleichaltrigen Freundin gegen 18.30 Uhr im Wasser von einer Strömung erfasst. Das Mädchen konnte sich auf eine Mole retten, die den Strand von dem Mündungsgebiet des Guadiana-Flusses trennt. Der Jugendliche verschwand im Meer.
Die mit Jetskis herbeigerufenen Rettungsschwimmer der Autoridade Maritima fanden den Jugendlichen nach mehr als einer Stunde Suche. Sämtliche Wiederbelbungsversuche waren erfolglos.
Der ruhige und bei Einheimischen sehr beliebte Strand ist konzessioniert und hätte eigentlich einen Rettungsschwimmer vor Ort haben müssen. Weil der Konzessionär aber keinen Rettungsschwimmer zur Verfügung hat, übt er zur Zeit seine Konzession nicht aus und hat offiziell die Badesaison an "seinem" Strand nicht eröffnet. 
Vor Jahren ertrank an diesem Strand vor den Augen der Badegäste ein Jugendlicher. Auch damals war kein Rettungsschwimmer im Dienst.

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