29 September 2016

Ria Formosa: Abriss illegaler Bauten

Auf erbitterten Widerstand der Bewohner der Insel Culatra stösst die Ankündigung der Regierung, 81 illegal errichtete Häuser/Baracken bis Ende Oktober abzureissen. Betroffen ist die Ansiedlung Hangares und Farol, wo seit Jahrzehnten "wild" Hütten und Ferienhäuser direkt am Wasser errichtet wurden. Nach Angaben von Umweltminister Joao Pedro Matos müssen alle Häuser weichen, die in einer Risikozone innerhalb 40m zum Wasser liegen. Dies betrifft vor allem Gebäude an der Lagunenseite. Wer seinen Hauptwohnsitz auf der Insel hat und vor allem Fischer ist, darf bleiben.
Die Fischerhütten sollen sogar legalisiert  und darüberhinaus die Infrastruktur der Insel mit Strassen/Wegen, Beleuchtung sowie einem Hafen verbessert werden.
Die Bewohner der Ilha de Faro haben die Requalifizierung der vorgelagerten Inseln bereits hinter sich. Dort verloren bereits 101 Familien ihre Häuser, etwa die Hälfte davon Fischer. Die Fischer der Insel bekommen neue Häuser zugewiesen. Für sie wird ein "Dorf" auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes gebaut.

Auch weitere Projekte entlang der Küste sind konkret geplant:
Die alterschwache Brücke zur Ilha de Faro wird ersetzt.
Die Ilha de Tavira bekommt eine neue Anlegestelle.
Der Strand von Ancao wird requalifiziert.
In Olhao wird ein Parque Ribeirinho (Park entlang der gesamten Uferzone) angelegt.
Die Ausschreibung für diese Projekte erfolgt bis Ende des Jahres.

Quelle: (mitGrafik)http://www.dn.pt



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