23 Oktober 2016

Grotte in Benagil: Immer wieder Rettungseinsätze

 
Die Grotte in Benagil ist weltbekannt für ihrer Schönheit und taucht in fast jedem Reiseführer auf. Das hat Folgen. Da sie nur vom Wasser aus erreichbar ist, kommen immer mehr Touristen auf die Idee, dorthin zu schwimmen. Unterschätzt wird dabei die Macht des Atlantiks, insbesondere die Gezeiten. Die Seenotrettungstation in Ferragudo muss deshalb regelmässig auslaufen, um "festsitzende" Touristen zu retten.
Die letzte Rettungsaktion fand am Freitag statt. Trotz Warnung vor stürmischem Wetter war ein 28jähriger Argentinier in die Grotte geschwommen und kam nicht wieder zurück. Gegen 13.36 Uhr mussten deshalb die Retter aus Ferragudo auslaufen, gleichzeitig setzte sich die Policia Maritima aus Portimao auf dem Landweg in Marsch. Ein Retter schwamm dann mit Rettungsbojen in die Höhle und zog den Touristen auf dem Wasser hinaus in das Rettungsboot. 
Das ganze scheint unspektakulär von statten gegangen zu sein, immerhin konnte die Policia Maritima 
Im Juni 2015 mussten die Retter zwei junge Amerikaner aus der Grotte befreien, die die ganze Nacht dort unfreiwillig verbracht hatten. Im August dieses Jahres wurde eine mehrköpfige holländische Familie aus der Grotte gerettet.

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