11 Juni 2017

Algarve: Immobilienpreise in Olhao explodieren

Nicht nur der Tourismus boomt an der Algarve, auch die Anzahl der Ausländer, die sich dauerhaft als Residenten an der Algarve niederlassen, steigt ständig. Im letzten Jahr wurden mehr als 5000 Personen von der Ausländerbehörde Servico de Estrangeiros e Fronteiras gezählt. 
Ganz besonders im Focus der meist älteren Engländer, Franzosen und Italiener steht das in seiner Altstadt noch ursprüngliche Olhao. 
Bereits 2014 berichtete die Zeitung Publico von dem beginnenden Boom in der Stadt. Damals wurde die Makleragentur Top Marques zitiert, die viele renovierungsbedürftige Altbauten unter dem Preis 100.000 Euro an  Rentner aus Europa verkaufte. 
Heute sind nach Angaben dieser Maklerfirma Häuser unter 150.000 Euro in der Baixa von Olhao so gut wie gar nicht zu finden. Die Geschäfte laufen so gut, dass Ende Mai schon der Umsatz des letzten ganzen Jahres erreicht wurde. So wurden zwei renovierungsbedürftige Häuser zum Preis von 300.000 Euro verkauft - zu früheren Zeiten in dem eher unbeachteten Olhao unmöglich.
 Mehr als 20 Makler wollen an den guten Geschäften teilhaben.
Bürgermeister António Pina freut die Entwicklung, zumal die in den letzten Jahren schwächelnde Bauwirtschaft profitiert. 
Ein Teil des Booms wird der portugiesischen Steuergesetzgebung zugeschrieben, die ausländischen Rentnern für 10 Jahre Steuerfreiheit gewährt, wenn sie sich als Residenten (mehr als 183Tage) in Portugal registrieren lassen (Achtung, gilt nicht immer und automatisch für deutsche Rentner, fachliche Beratung ist notwendig).

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